Arbeiten mit dem Roboskop

Hier können wir uns ganz kurz fassen. Denn die Arbeit mit dem Roboskop ist denkbar einfach:

  1. Prüfmaterial einlegen und eine Übersichtsaufnahme machen (bis DIN A4).
  2. Unsere Software erkennt Mängel laut hinterlegtem Fehlerprofil und markiert sie.
  3. Interessante Details vergrößert man in einem Augenblick mit Zwei-Finger-Touchsteuerung.
  4. ..und springt genauso schnell wieder zurück in die Übersicht, um von dort aus auf den nächsten Fehler zu zoomen
  5. Noch mehr Details mit bis zu 50 facher Vergrößerung (10µm Details) sieht unsere Telekamera.
  6. Die Fehler werden automatisch nach Art, Größe, Häufigkeit und Form bewertet und protokolliert. Fehlerprotokoll speichern und optionales Probenfoto drucken – oder via Wi-Fi auf den Großbildschirm im Besprechungsraum streamen.
  7. Ist nach einer Produktverbesserung - auch Monate später - neuerlich zu prüfen, können alle Einstellungen für die erste Prüfung wieder aufgerufen werden - Belichtung, Heligkeit, Winkel des Seitenlichts usw. - eine wichtige Funktion zur Vergleichbarkeit der Ergebnisse
  8. Der Anwender kann seine Bilderkennungssoftware darüber hinaus jederzeit – und ohne Programmierkenntnisse! – selbst feinanpassen oder um später hinzukommende Prüfaufgaben (neu auftretende Materialfehler) erweitern

Das war es auch schon. Vergleichen Sie bitte diese einfache Vorgangsweise mit der Kontrolle unter dem herkömmlichen Mikroskop: Dessen Sehfeld umfasst, bei einem für 10µm Details notwendigem Zoomfaktor, nur die Größe einer 1-Cent-Münze. Ein Prüfobjekt im A4-Format muss bei der Detailbeurteilung immer wieder und wieder unter dem Okular verschoben und gegebenenfalls neu fokussiert werden. Das ist zeitaufwendig und fehleranfällig. Das Roboskop ist zielgenau und weitblickend.

markiert durch Bilderkennung

Roboskop mobil

Seinen großen Vorteil trägt es bereits im Namen. Das Roboskop mobil entkommt den räumlichen Fesseln des Labors. Es ist immer dort, wo man es braucht.

  • Einsatz in der Produktionsstraße. Hier zeigt es in Sekundenschnelle, ob beispielsweise das neu zu entwickelnde Material den Vorgaben entspricht. Zerstörungsfrei, nichts muss aus der Textilbahn herausgeschnitten werden. Das Flächenmikroskop© kommt zum Prüfobjekt, nicht umgekehrt. Wird im Fertigungsprozess nachjustiert, sind die dadurch bewirkten Verbesserungen augenblicklich sichtbar – ohne dass erst jemand mit einer Materialprobe ins Labor „pilgern“ und dort auf das Analyseergebnis warten müsste. Das erlaubt erhebliche Zeit- und Materialersparnis, verringert Stillstandzeiten und beschleunigt die Produktentwicklung.

    Ebenfalls unmittelbar in der Herstellung vermögen „die Augen des Adlers“ die Zuverlässigkeit einer vorhandenen Inline-Kontrolle zu evaluieren: Werden wirklich alle Schwachstellen entdeckt, gilt es unter Umständen „nachzuschärfen“? Dabei belassen wir es aber nicht bei der temporären Beobachtung: Da das Roboskop mobile alle gefundenen Fehler protokolliert, können die gefundenen Bilderkennungsparameter auch die Grundlage für die späteren Installation einer Inline-Kontrolle bilden. So wird das Roboskop zur unerschöpflichen Quelle für die Optimierung der Inline-Qualitätssicherung. Kongenialer Partner von Roboskop mobile in diesem Bereich ist unsere Inline-Kontrolle Robomat Inspection für Bahnware.
  • Einsatz in Eingangskontrolle, Lager, Warenausgang oder beim Kunden. Betriebliche Abläufe sind im weiten Bereich industrieller Produktion naturgemäß äußerst unterschiedlich. Zeitpunkte der Qualitätskontrolle zwischen Anlieferung des Rohmaterials und Auslieferung des Endprodukts variieren ebenso wie die geforderten Genauigkeiten in der Detailerkennung. Das Roboskop mobil ist auf alle Einsatzszenarien vorbereitet. Ob beim Check auf Transport- und Lagerungsschäden hereinkommender Materialien oder bei der Waren-Ausgangskontrolle, selbst beim Reklamationsmanagement „vor Ort“ beim Kunden: Das transportable Roboskop mobil ist immer und überall einsatzbereit. Es lässt sich nicht nur innerhalb einer Produktionsstätte bequem von A nach B verbringen, sondern passt problemlos auch in den Kofferraum eines Kleinwagens für die Fahrt zum Kunden. Dabei benötigt es am Einsatzort nicht einmal einen Stromanschluss. Die verbauten Komponenten sind energieoptimiert und gestatten deshalb den langatmigen Akkubetrieb.

Roboskop Labor

Das Roboskop Labor ist die stationäre Variante unseres Flächenmikroskops©. Ausgelegt auf den harten Alltag im Labor mit hohem Probenaufkommen kann es auf die gesteigerte Mobilität und damit auf den Akkubetrieb seines Schwestermodells mobil verzichten. Im Fokus liegt auch hier die Reproduzierbarkeit sämtlicher Einstellungsparameter, um die Analyse auch nach Monaten unter gleichen Bedingungen zu wiederholen. Und die Rationalisierung der Abläufe im Labor. Dafür verfügt es – im Unterschied zum Roboskop mobil - über fünf Stellmotoren („Roboter“), die dem Analysten zahlreiche Handgriffe ersparen und die Grundlage für die Reproduzierbarkeit der Einstellparameter bilden: Steuerung des Streiflichts zur optimalen Beleuchtung, Positionierung des Objektivs exakt über den per Software erkannten Fehlerstellen, Fokusanpassung sowie Polfiltereinstellung – alles wird via Motorachsen gesteuert. Das spart Geld durch Erhöhung der Produktivität.

 

Wichtig: Gerade in der Produktentwicklung ist das Konstanthalten sämtlicher Einstellungen bei der Analyse von entscheidender Bedeutung. Nur so kann die Auswirkung vorgenommener Veränderungen objektiv und zuverlässig beurteilt werden. Schon minimale Abweichungen nur eines Einstellparameters vermögen zu erheblichen Falschwerten im Vergleich zur vorangegangenen Analyse führen. Roboskop schaltet diese Fehlerquelle aus. Zu 100 Prozent!